Handlungsnotwendigkeiten

 

Hauptforderung des Forums 19 an die Landeshauptstadt München ist die Entwicklung eines nachhaltigen Gesamtkonzeptes für den Stadtbezirk. Ziel ist, den gewachsenen, liebens- und lebenswerten Stadtteilcharakter zu erhalten und das zukünftige Wachstum aktiv und positiv zu gestalten. Auf Basis eines integrierten städtebaulichen, sozialen und verkehrlichen Planes sollen die einzelnen Aspekte dabei gleichermaßen gewürdigt und aufeinander abgestimmt werden. Dies soll durch eine frühzeitige Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger gewährleistet werden.

 

Die Herausforderung für den 19. Stadtbezirk besteht darin, die notwendige Nachverdichtung maßvoll zu gestalten.Dabei hängt die weitere Bauplanung zwingend von den Möglichkeiten und Grenzen der sozialen und verkehrlichen Infrastruktur ab. Nur so kann sichergestellt werden, dass der prognostizierte Einwohnerzuwachs nicht zu einem sozialen und verkehrlichen Kollaps führt. Bis 2016/17 werden laut städtischen Prognosen rund 10.000 neue Einwohner im Stadtbezirk leben. Insgesamt ist bis 2030 eine Steigerung um fast 20% vorhergesagt. Schon jetzt zeichnet sich die zukünftige Ausge-staltung des Stadtbezirks ab: Mindestens 11 weitere Wohntürme sollen gebaut werden, zusammen mit den Bestandsbauten sind das 21 große Wohnkomplexe. Dazu zählen das ehemalige E.ON-Gelände an der Drygalski-Allee oder das Siemensgelände an der Siemensallee. („Südseite“, Siemens Kerngelände).

 

Der 19. Stadtbezirk gehört zu den attraktivsten Wohngegenden Münchens. Die Bebauungspläne der Stadt München gefährden den durch hohe Lebensqualität und zahlreiche Gartenstadt-Flächen geprägten Charakter dieses Stadtviertels. Die Infrastruktur im 19. Stadtbezirk ist auf diese städtebaulichen Veränderungen nicht ausgelegt. Es mangelt bereits jetzt an Angeboten für Kinderbetreuung, an Grund- und weiterführenden Schulen. Verkehrlich ist der Stadtbezirk überlastet.

 

Das Bürgerforum appelliert an die Stadt München, schnellstmöglich ein ausreichendes Angebot an Kinderbetreuung, Schulen, medizinischer Versorgung und Pflegeeinrichtungen bereit zu stellen. Die Verkehrssituation muss nachhaltig entschärft und beruhigt werden.

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Aktuelles

Ergebnisse des Bürgerworkshops

am 23. Januar 2014

"Droht unserem Viertel der Infarkt?"

 

sind ausgewertet und online.

 

Hier.

 

 

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