Neubauplanungen Sparkassengelände Fürstenried-Ost

 

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11. März 2014

 

Pressebericht Abendzeitung zum Realisierungswettbewerb Sparkassengelände zum Download: 

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27. Februar 2014

 

Nachdem weder Stadt, noch Stadtsparkasse auf die Forderung nach einer qualifizierten Bürgerbeteiligung vor Erteilung der Änderungsaufträge an die vier Preisträger des Architektenwettbewerbs eingehen, beschließt das Forum 19, selbst eine solche Bürgerbeteiligung durchzuführen. Stadtrat Kuffer wird die Ergebnisse dieser Bürgerbeteiligung anschließend seinen Voten gegenüber der Stadt und den anderen Preisrichtern zu Grunde legen.

 

Die Bürgerwerkstatt findet statt

 

am 27. März 2014 um 19.00 Uhr 

im Pfarrsaal St. Karl Borromäus, Genfer Platz 1, Fürstenried.

 

Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen. Bitte informieren Sie auch Nachbarn, Freunde und Bekannte. 

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25. Februar 2014

 

Aktuelle Presseberichte zum Thema „Sparkassengelände Fürstenried-Ost“ können Sie hier herunterladen:

Vertikale Provokation (Süddeutsche Zeitung v. 25.02.2014)
2014-02-25 Vertikale Provokation (SZ).pd[...]
PDF-Dokument [1.1 MB]
Wettbewerb endet ohne Sieger (Münchner Wochenanzeiger v. 24.02.2014)
2014-02-24 Wettbewerb endet ohne Sieger [...]
PDF-Dokument [322.1 KB]
Streit um Entwürfe für Sparkassengrundstück (Münchner Merkur v. 24.02.2014)
2014-02-24 Streit um Entwürfe für Sparka[...]
PDF-Dokument [1.6 MB]

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22. Februar 2014

 

Bei den im Preisgericht vorgestellten Wettbewerbsarbeiten plant die Hälfte der Verfasser Hochbebauungen ein. Ein Entwurf schlägt die Verlängerung des bisherigen Hochhausriegels um ein weiteres gleich hohes Gebäude vor. Ein anderer setzt den Anwohnern gar an der Ecke Züricher/Berner Straße einen 13-stöckigen Wohnturm direkt „vor die Nase“.

 

Zum Verlauf des Preisgerichts sagte Michael Kuffer: „Ich kämpfe hier weitgehend allein auf weiter Flur.“ Er vertritt im Preisgericht die Ansicht, dass das in den Sechziger Jahren erbaute Sparkassenhochhaus bis heute nicht im Stadtviertel angekommen sei und im Vergleich zur übrigen, das Stadtviertel prägenden Siedlungsform erhebliche städtebauliche Spannungen aufwerfe. Diese städtebaulichen Spannungen durch weitere Hochpunkte, wie sie sowohl entlang der Züricher Straße in der Studie zur Langfristigen Siedlungsentwicklung (LaSie) vorgesehen und auch an der Schaffhauser Straße geplant seien, hält er für einen Schritt in die falsche Richtung.

 

Erneut zeigt sich: Alternative Entwürfe im Rahmen des Wettbewerbs beweisen, dass auch durch verträgliche Bebauungsformen, die nicht in die Höhe schießen, exakt gleichviel Raum geschaffen werden. 

 

Eines kann im Preisgericht immerhin nach stundenlangem zähen Ringen erreicht werden: Nachdem sich Hochhausgegner und Hochhausbefürworter nicht auf einen Entwurf einigen können, mit dem beide Anschauungen leben können, beschließt das Preisgericht, keinen Sieger auszuwählen, sondern lediglich an vier Arbeiten (ohne Rangfolge) einen Preis zu vergeben, deren Verfasser jedoch zur Überarbeitung aufzufordern. 

 

Stadtrat Kuffer erneuert auch die Forderung nach einer echten Beteiligung der Bürger an den Planungen. Die nunmehrige Situation, bei der vier verschiedene Entwürfe vorliegen, die alle grundlegen überarbeitet werden müssen, bietet eine erneute Gelegenheit die Bürger qualifiziert einzubeziehen: In einer ergebnisoffenen Bürgerwerkstatt könnten die Entwürfe und deren Mängel mit den Bürgern diskutiert und gemeinsam die Veränderungsvorgaben für die Architekten erarbeitet werden. 

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20. September 2013

 

Die erste Preisrichterbesprechung für den Realisierungswettbewerb findet statt. Dabei werden die Auslobungsunterlagen Zeile für Zeile besprochen.

 

Stadtrat Kuffer nimmt als Mitglied des Preisgerichtes an der Sitzung teil. Folgendes wurde – soweit aus der Sitzung berichtet werden darf - besprochen:

 

  • Hinsichtlich des Kreises der zur Teilnahme am Wettbewerb einzuladenden Büros hat Stadtrat Kuffer für eine größere Öffentlichkeit geworben, weil er eine größere Bandbreite von Entwürfen sicherstellen wollte. Dies wurde (mit kleinen Einschränkungen) ohne nachvollziehbare Erläuterung abgelehnt.

 

  • Um gegenüber den am Wettbewerb teilnehmenden Büros den örtlichen (Bürger-) Willen zu dokumentieren, konnte Stadtrat Kuffer erreichen, dass sowohl das Protokoll der BA-Sondersitzung, als auch alle Bürgeranträge/-positionen den am Wettbewerb teilnehmenden Architekturbüros zusammen mit allen anderen Wettbewerbsunterlagen übersandt werden. In dieser Forderung wurde Stadtrat Kuffer vom BA-Vorsitzenden Hans Bauer unterstützt.

 

  • Eine weitere Bürgerbeteiligung bleibt allerdings auch trotz mehrfachen Drängens von Stadtrat Kuffer bei allen anderen Preisrichtern vorerst unerwünscht. Dementsprechend gab es auch keine Bereitschaft zur Anpassung des Zeitplanes.

 

  • Beim Thema Höhenentwicklung, Bebauungsdichte und Infrastrukturkonzept kämpfte Stadtrat Kuffer ebenso alleine auf weiter Flur wie bei der Berücksichtigung der Ergebnisse der Bürgerbeteiligung auf der Ebene der städteplanerischen Vorgaben und Ziele.

 

  • Interessant war das neueste Wording der Vertreter des Planungsreferates zur CSU-Forderung nach einem Bebauungsplanverfahren: Man werde nach dem Ergebnis des Wettbewerbs entscheiden, ob sich dieses Ergebnis in einem einfachen Baugenehmigungsverfahren nach § 34 BauGB verwirklichen lasse oder ob doch ein Bebauungsplanverfahren erforderlich sei.

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29. August 2013

 

Auf die ausdrückliche Bitte von Stadtrat Kuffer, die Auslobungsunterlagen für die am Wettbewerb teilnehmenden Architekten erst auf der Basis der Ergebnisse einer echten Bürgerbeteiligung zu versenden, schickt der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse eine lapidare Antwort. Der wesentliche Beitrag zur Bürgerbeteiligung wird darin gesehen, dass die Sparkasse engen Kontakt zum städtischen Planungsreferat hält (!), welches wiederum den Kontakt zum Bezirksausschuss hält …

 

Die Stadtbaurätin hat vorsichtshalber gar nicht geantwortet.

 

Das Schreiben der Stadtsparkasse können Sie hier herunter laden:

Schreiben Vorstand Stadtsparkasse an StR Kuffer
2013-08-29 E SSK Mchn Strötgen Antwort w[...]
PDF-Dokument [39.6 KB]

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20. August 2013

 

Ja zur Bürgerwerkstatt (AZ online v. 20.08.2013)
2013-08-20 AZ online (Ja zur Bürgerwerks[...]
PDF-Dokument [552.0 KB]

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20. August 2013

 

Pressemitteilung des Forum 19:

Forum 19 begrüßt bürgerfreundliche Beschlüsse und fordert ergebnisoffene Umsetzung

 

Pressemitteilung Forum 19 zum Sparkassengelände
2013-08-20 PM Forum 19 Sparkassengelände[...]
PDF-Dokument [182.6 KB]

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19. August 2013

 

Um zu vermeiden, dass die lokale Bürgerbeteiligung, die der Bezirksausschuss beschlossen hat, von der Stadtverwaltung und der Stadtratsmehrheit ignoriert werden, wendet sich Stadtrat in einem Schreiben direkt an die Stadtbaurätin Prof. Merk und den Vorstandsvorsitzenden der Stadtsparkasse Harald Strötgen.

 

Darin fordert er dazu auf, "dafür Sorge zu tragen, dass der Zeitplan und die Gestaltung des städtebaulichen und landschaftsplanerischen Realisierungswettbewerbs so strukturiert werden, dass sie die im Stadtbezirk geplante Bürgerbeteiligung weder zeitlich, noch inhaltlich überholen und damit von vornherein ad absurdum führen".

 

Das vollständige Schreiben finden Sie hier:

Schreiben Stadtrat Kuffer an Stadtbaurätin und Vorstandsvorsitzenden Sparkasse
2013-08-19 A Stadtbaurätin u Vors Spk wg[...]
PDF-Dokument [44.4 KB]

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6. August 2013

 

In der Sitzung des Bezirksausschusses des 19. Stadtbezirks kommt das Thema erneut auf die Tagesordnung: Die SPD fordert eine Sondersitzung des BA. Die CSU fordert erneut eine qualifizierte Bürgerbeteiligung in Form einer Bürgerwerkstatt und einer anschließenden Einwohnerversammlung.

 

Nach einer hitzigen Debatte einigen sich alle im Bezirksausschuss vertretenen Parteien einstimmig auf folgendes Verfahren zur Bürgerbeteiligung:

 

  1. Es soll zeitnah eine Sondersitzung des Bezirksausschusses geben.
  2. Es soll eine Bürgerwerkstatt zu dem Thema geben, deren Ergebnisse dann
  3. in eine Einwohnerversammlung zu diesem Thema einfließen sollen.

 

Erfreulich ist daran insbesondere, dass sich die lokalen Vertreter von SPD und Grünen selbstbewusst die Forderung nach einer qualifizierten Bürgerbeteiligung unterstützen und sich damit gegen ihre Parteikollegen im Stadtrat stellen.

 

Nun gilt es einen wirkungsvollen Ausgleich zwischen den widersprechenden Beschlüssen des Stadtrates vom Juli und des Bezirksausschusses vom August zu finden.

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17. Juli 2013

 

Die Beschlussvorlage wird im Stadtrat, im Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung, behandelt.

 

Die CSU-Stadtratsfraktion bringt auf Initiative von Stadtrat Kuffer einen Änderungsantrag ein, der neben einer deutlichen Höhenbegrenzung und einer vorgeschalteten Infrastrukturuntersuchung eine qualifizierte Bürgerbeteiligung (Bürgerwerkstatt, anschl. Einwohnerversammlung) und ein anschließendes Bebauungsplanverfahren fordert.

 

Den Antrag finden Sie hier:

Änderungsantrag CSU-Stadtratsfraktion Sparkassengelände
2013-07-17 Änderungsantrag PlA Spk-Gelän[...]
PDF-Dokument [32.9 KB]

Der Antrag wird von den anderen Parteien im Ausschuss abgelehnt und findet keine Mehrheit.

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1. Juli 2013

 

Das Planungsreferat legt eine Beschlussvorlage für den Stadtrat bezüglich der Nachverdichtung des Sparkassengeländes Fürstenried-Ost vor.

 

Obwohl weitere Wohnbebauung an dieser Stelle und die bauliche Aufwertung des Geländes insgesamt zu begrüßen sind, enthält der Entwurf eine Reihe von kritischen Punkten:

 

  1. Die bauliche Dichte auf dem Grundstück würde sich mit der zum Bestandsbau "Sparkassenhochhaus" (mit 24.000 qm) hinzukommenden Neubebauung von weiteren rund 12.000 qm Geschossfläche auf 36.000 qm Geschossfläche und damit eine sehr kritische GFZ von 2,17 (!) erhöhen.
  2. In den "Planungszielen" wird ein Rahmen für die Höhenentwicklung der Gebäude von bis zu 13 Geschossen (!) festgelegt. Damit würde der Charakter des Quartiers, der v. a. durch die umliegende Wohnbebauung (Reihenhäuser, Geschosswohnungsbau max. E+4) geprägt ist, ausgehebelt. Der bisherige "Fremdkörper" Sparkassenhochhaus würde als Muster für weitere Hochhausbauten dienen.
  3. Das ganze Projekt soll trotz seiner Größenordnung in einem schlichten Baugenehmigungsverfahren nach § 34 Baugesetzbuch durchgezogen werden. Der Forderung, die komplexen Planungszusammenhänge und -fragen in einem ordentlichen Bebauungsplanverfahren zu lösen, wird erneut eine Absage erteilt.

 

Die Beschlussvorlage finden Sie hier:   

Stadtratsvorlage Sparkassengelände
2013-07 Beschlussvorlage PlA Spk-Gelände[...]
PDF-Dokument [121.7 KB]

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Abendzeitung v. 11.03.2014
2014-03-11 Keiner der Entwürfe angenomme[...]
PDF-Dokument [556.4 KB]
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Aktuelles

Ergebnisse des Bürgerworkshops

am 23. Januar 2014

"Droht unserem Viertel der Infarkt?"

 

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